Aktuelles

25.05.2017 15:44 von Hendrikje Adler

NLP, psycho-emotionale Ebene

Ratschläge sind "Schläge"

 

Liebe Patienten!

Nun ist es soweit und ich konnte meine Ausbildung zum NLP Master erfolgreich abschließen. Sind Sie neugierig, was NLP ist und was sich dadurch in der Behandlung bei mir ändert?

NLP = Neuro-Linguistisches Programmieren ist laut Wikipedia eine Auswahl von Kommunikationstechniken und Methoden zur Veränderung psychischer Abläufe im Menschen, die unter anderem Konzepte aus der Kientenzentrierten Therapie, der Gestalttherapie, der Hypnotherapie und den Kognitionswissenschaften sowie des Konstruktivismus aufgreift.

Die Bezeichnung soll ausdrücken, das Vorgänge im Gehirn (=Neuro) mit Hilfe der Sprache (=linguistisch) auf der Basis systematischer Handlungsanweisungen änderbar sind (Programmierungen).

Es wurde von Richard Bandler und John Grinder in den 1970er Jahren entwickelt.

Im Rahmen des NLP richtet sich die Aufmerksamkeit nicht auf das Problem, sondern versucht Lösungen zu finden.       Dieses geschieht nicht wie beim herkömmlichen Therapiegespräch über Beratung, sodern orientiert sich eher am Coaching.     Dabei hilft der Therapeut mit gezielten Fragetechniken (sogenannten Formaten) dem Patienten/Klienten die Lösung seines Anliegens selbst zu finden, damit sie perfekt zu Ihm passt.

Die Themen, die mit NLP behandelt werden können sind dabei sehr vielfälltig. Sie reichen von Symptombehandlung über dass hinterfragen der Umsetzbarkeit eines wirklich gewünschten Zieles, der Arbeit mit Werten und hinderlichen Glaubenssätzen bis hin zu Teamarbeit und beruflicher Orientierung. 

NLP ist hilfreich, wenn wir uns mit unseren eigenen Denk- und Herangehensweisen an ein Thema im Wege stehen.

Die grundlage der Arbeit ist dabei eine uneingeschränkte gegenseitige Wertschätzung und die daraus resultierende Akzeptanz fremder Landkarten (Lebensphilosophien).

NLP beruht auf verschiedenen Grundannahmen:

01. Man kann nicht nicht Kommunizieren.

02. Körper und Geist bilden eine Einheit und bedingen sich wechselseitig.

03. Das Verhalten eines Menschen richtet sich nach seinen Landkarten.

04. Die Landkarte ist nicht das Gebiet.

05. Kommunikation ist der Austausch sinnlicher Wahrnehmungen.

06. Menschen kommunizieren findet auf verschiedenen Ebenen, bewußt und unbewußt.

07. Es gibt keine Fehler in der Kommunikation, es gibt nur Resultate und Feedbacks.

08. Je größer die Flexibilität, desdo warscheinlicher ist die Erreichung eines wirklich gewollten Zieles.

09. Wenn etwas nicht funktioniert, tue etwas anderes.

10. Menschen tragen alle Ressourcen für eine wirklich gewünschte Veränderung in sich.

11. Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht, dass heißt nicht, dass man diese gut heißen muss.

12. Die Bedeutung der Kommunikation liegt in den Reaktionen, die man darauf erhält, sie entsteht beim Empfänger.

13. Ist die Beziehungsebene gestört, wird auf der Innhaltsebene nicht mehr gehört.

 

Neugierig seien, wie mein "Gegenüber" die Weld durch seine Augen sieht, was er erlebt hat und warum er handelt wie er handelt; daraus ein wertschätzendes Feedback geben und mit ihm gemeinsam Strategien entwickeln wie sein spezifisches Anliegen zu behandeln ist, darauf freue ich mich in meiner zukünftigen Arbeit mit Ihnen.

 

 

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27.12.2015 17:55 von Hendrikje Adler

Kinderosteopathie

Liebe Patienten!

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und es freut mich nun nach 5 Jahren harten Lernen und Übens meine Ausbildung in Kinderosteopathie am osteopathischen Zentrum für Kinder in Berlin einschließlich der Biodynamischen Kinderbehandlung endlich abgeschlossen zu haben. Es war eine interessante Ausbildung mit vielen neuen Aspeken, unter anderem das man gerade bei der Behandlung das Familienfulkrum nicht außer Acht lassen darf. Ein Kind besonder ein Baby ist etwas Einzigartiges. Alles ist weich und ohne Struktur, es gibt zwar Knochen, diese sind aber in ihrer Dicht nicht mit denen von Erwachsenen vergleichbar. Sie spucken und schreien und manchmal bringen sie ihre Eltern damit an den Rand ihrer Kräfte. Aber sie tun es aus Selbsterhaltungstrieb und es ist ganz physiologisch. Die Eltern haben dann die Aufgabe gut zu differenzieren, wie sich das Schreien anhört und welchem Bedürfniss es zuzuordnen ist. Manchmal haben sie Hunger oder die Windeln voll, manchmal aber auch nur lange Weile und wollen beschäftigt werden. größer Kinder haben ander Probleme. Sie brauchen die Stabilität der Beziehung Ihrer Eltern zueinander als Paar. Sie brauchen Zugehörigkeit zu ihrer Familie, Ordnung und Ausgleich von Geben und Nehmen. Wenn das Systhem durcheinander gerät reagieren viele Kinder und Jugendliche für Ihre Eltern unverständlich. Das geht von Bettnässen, körperlichen Symtomen bis zur Konzentrationsschwäche und psychischen Auffälligkeiten zu Hause und in der Schule um nur ein paar Beispiele zu nennen. Damit währen wir bei meiner nächsten im Dezember 2015 abgeschlossenen Ausbildung. In dieser mittlerweile zweijährigen Ausbildung lerne ich viel über das Dazugehören, was er mit Geben und nehmen, Schuld und Unschuld,dem schlechten Gewissen, sowie der Ordnung im Systhem auf sich hat. Das geht von der Ordnung am Essenstisch über Patchworkfamilien, Betriebssysthemen und Organisationen (Vereinen) bis hin zu Paarbeziehungen und Beziehungen von Kindern zu ihren Eltern. Betriebssystheme stehen bei Folgen von Mobbing oder Borne out im Fokus und können so auf der Basis des Erfahrens und Verstehens durch den Klienten geregelt werden. Die Therapieformen dazu sind Familienaufstellungen, Bodenankerarbeiten, Visualisierung und andere Techniken aus dem NLP. 

Eine NLP Ausbildung mit dem Ziel den Praktishener zu erlangen steht für Sommer 2016 in der Sommerakademie Bas Sulza auf dem Plan. 

11.01.2014 19:55 von Hendrikje Adler

Systhemische Kompetenz

Liebe Leser! Liebe Patienten! In diesem Jahr begann ich eine Ausbildung in "Systemischer Kompetenz" was in etwa der "Familienaufstellung nach Hellinger" entspricht, nur mit der Ergänzung der psychotherapeutischen Erfahrungen von Frau Dr. Ilse Kutschera und Herrn Helmut Eichmüller. Die Weiterbildung besteht aus 6 Wochenmodulen über 3 Jahre in Bernried am Starnberger See und 5 Supervisionsausbildungen. Sie findet in der traumhaften Umgebung des Starnberger Sees im Kloster Bernried statt, was für mich trotz der langen Anreise ganz optimal erscheint. Mein Eindruck vom ersten Kurs war absolut beeindruckend. Nachdem ich viel widersprüchliches über diese Therapieform gehört und gelesen hatte, wollte ich mir unbedingt selbst einen Eindruck verschaffen. Das Fazit war ich mache unbedingt weiter. Wir Menschen bestehen aus einem Tropfen Flüssigkeit vom Vater (Spermafaden) und einem Tropfen Flüssigkeit der Mutter (Eizelle) die wiederum je einen Tropfen ihrer Eltern enthalten. Gibt man der These recht, dass das Langzeitgedächtnis unseres Körpers in den Flüssigkeiten beheimatet ist muss man daraus schließen, dass alle Erfahrungen der Vorfahren ob gesundheitlicher oder emotionaler Natur an jedes Baby (jeden neu entstehenden Menschen) weitergegeben werden. In der Homöopathie nennen wir das Miasma, im Schamanismus spricht man von Karma, ich sage einfach Zellerinnerung dazu. Es war für mich in den miterlebten Aufstellungen faszinierend, wie authentisch die Stellvertreter die Situation durchlebten und wie viel Wahrheit dadurch bewusst wurde. In diesem Kurs wurde ich selbst nicht aufgestellt, habe aber eine Menge für meine Arbeit über mich und meine Patienten lernen dürfen. Ich freue mich schon auf die nächste Weiterbildung im März 2014 und den Kurs "Vom Symptom zum System" im Juni 2014 in Österreich. Danke an Frau Dr. Kutschera und Herrn Eichmüller, sie sind tolle Lehrer, die es verstehen einen ganz in den Bann zu ziehen. Sie geben jedoch nur soviel Hilfe wie möglich und nie mehr als nötig, damit jeder von uns die Chance hat selbst seinen Weg zu erkennen.